Peter Handke
Viele Male, zumeist an Sonntagen im Zeitraum zwischen 1994 bis 2008, besuchte die Fotografin Lillian Birnbaum den Dichter Peter Handke in seinem Haus bei Paris, um ihn aus diversen Anlässen zu portraitieren. Erst beiläufig, dann gezielt richtete sie dabei ihr Augenmerk auf die zerstreuten, doch nach einer geheimnisvollen Ordnung arrangierten Dinge im Haus und im Garten: Federn, Steine, Notizbücher, Nüsse, Postkarten, Pilze, Bleistifte, Münzen und vieles mehr. Es entstand die Idee, aus diesen kleinen Installationen eine andere Art von Portrait zu versuchen: ohne den Dichter, als sei er in den Dingen auf verborgene Weise anwesend.
Bibliographischer Hinweis:
LillianBirnbaum: Peter Handke. Portrait des Dichters in seiner Abwesenheit. Text von Peter Hamm und Peter Handke. - Salzburg?Wien: Müry Salzmann, 2011
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